Amalgamentfernung in Hamburg

Fachgerechte Amalgamsanierung vom Arzt und Zahnarzt Dr. Lindauer

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Ausleitungsstrategien bei Schwermetallbelastungen

Die Belastung und Vergiftung des menschlichen Organismus mit Schwermetallen und Umweltschadstoffen ist keine Krankheit, sondern eine Ansammlung verschiedener (oft auch zahlreicher) Symptome.

Es geht um Signale, die zumindest am Anfang von den wenigsten Menschen registriert werden. Im Laufe der Zeit kommen jedoch immer mehr Krankheitssymptome hinzu, so dass eine ärztliche Konsultation erforderlich ist. Leider kann jedoch die Schulmedizin mit ihren Untersuchungsmethoden oft nichts finden, für das eine wirkungsvolle Therapie anzubieten wäre. So bleibt es meist beim Kurieren der Symptome, Heilung kann in den meisten Fällen nur eine Ausleitung der betreffenden Schadstoffe bringen.

Die am häufigsten vorkommende Vergiftung ist die Quecksilberbelastung, die z.B. durch Amalgam -Zahnfüllungen entsteht. Amalgam besteht zu 50% aus Quecksilber. Der Rest setzt sich aus dem ebenfalls hochgiftigen Zink, Kupfer und Silber zusammen. Es ist unbestritten und durch zahlreiche Studien bewiesen, dass sich die genannten toxischen Schwermetalle im Körper ablagern. Dazu kommen aus der Umwelt noch Blei und Cadmium.

Belastungen können aber auch berufsbedingt entstehen, z.B. mit Lindan und anderen Pflanzenschutzmitteln bei Gärtnern, oder mit Formaldehyd, was früher zur Behandlung von Innenraumholz verwendet wurde.

Quecksilber und andere Schadstoffe können sich im gesamten Körper ablagern, im Bindegewebe genauso wie in den Organen und im zentralen Nervensystem und Gehirn. Erwiesen ist, dass sich überall, wo Giftstoffe über längere Zeit abgelagert sind, Symptome zeigen, zumeist sogar chronische Symptome.

Ein unverkennbares eigenes Krankheitsbild gibt es bei Quecksilbervergiftungen und anderen Schadstoffbelastungen nicht; die Beschwerden und Erscheinungsformen sind daher äußerst unterschiedlich ausgeprägt.

Folgende Beschwerden und Symptome können auf eine Schwermetallvergiftung hinweisen:

Aggressivität – Allergien – allg. Schwäche – Antibiotika-Resistenz – Antriebsschwäche – Anämie – Asthma – Blutdruckstörungen – Chronische Müdigkeit – Depression – Empfindungsstörungen – (z.B. Taubheitsgefühl, Kältegefühl, Kribbeln) – Energiemangel – Entzündungen der Nebenhöhlen – Epilepsie – Fibromyalgie – Gelenkschmerzen – Hautekzeme – Herpes – Herzrhythmusstörungen – Hormonstörungen – Hörstörungen – Hyperaktivität bei Kindern – Infektanfälligkeit – Kopfschmerzen – Leberschädigung – reduzierte Merkfähigkeit – Mund-, Rachen- , Magenschmerzen – Mundzuckungen – Nervenerkrankungen ( Trigeminusneuralgien ! ) – Nervosität – Neurodermitis – Nierenschädigung – Psychosen – Pilzerkrankungen – Reizbarkeit – Schilddrüsenfunktionsstörungen – Schlaflosigkeit – Schwindel – Sehstörungen –

übermäßiges Schwitzen – verwaschene Aussprache – Zahnfleischentzündungen – Zittern – Authismus – Legasthenie

Es gibt verschiedene Ausleitungsmethoden – aber nicht alle funktionieren !

Der klassische Fehler, der nach Amalgam-Sanierungen oft gemacht wird, ist, dass bei Patienten Blut-, Urin- und Stuhluntersuchungen gemacht werden und nirgends ist Quecksilber nachzuweisen. Daraus wird geschlossen, dass im Körper kein Quecksilber mehr ist. Tatsache ist aber, dass sich Quecksilber, wie alle anderen Schwermetalle und Schadstoffe, in Depots ablagert und somit in den Körperflüssigkeiten nicht auftauchen. Erst nach Provokation mit einer geringen Gabe von DMPS oral, DMSA per Infusion oder Korianderkraut  werden die Ablagerungen mobilisiert und sind schon kurz darauf im Urin messbar.

Weitere Info unter www.dr-lindauer.de

Wir arbeiten im wesentlichen mit der  Ausleitungsmethode von Dr. Klinghardt .

Schwermetall-Ausleitung nach Dr. Klinghardt:

1.) Da bei einem Mangel an Mineralstoffen der Körper nur schlecht in der Lage ist, Schwermetalle auszuscheiden, sollte zuerst eine Haaranalyse (Zink, Chrom, Mangan, Kalium), oder eine Blutanalyse (Eisen, Kalzium, Magnesium, Natrium) gemacht werden. Die Haaranalyse gibt zudem Aufschluss über den Grad der Schadstoffbelastungen.

2.) Voraussetzung für eine umfassende Ausleitung ist ein einwandfreies Funktionieren der Ausscheidungsorgane. Deshalb sollten zuerst die Ausscheidungsleistung der Niere mit z. B. Solidago und die Entgiftungskapazität der Leber mit z. B. Hepanest angeregt werden (beides in Apotheken). Besser noch: die sogenannte Phönix-Reihe anwenden.

3.) Die abgelagerten Schwermetalle müssen zunächst mobilisiert werden. Um sie auch ausscheiden zu können, müssen sie gebunden sein. Gleichzeitung soll die Umverteilung auf andere Gewebe verhindert werden. Dieses wird durch die Gabe von hohen Dosen einer speziellen Alge erreicht: Chlorella vulgaris ( Etwa Algomed ) Apotheke.

Chlorella hat zwei Komponenten: die eine mobilisiert geringfügig Schwermetalle im Gewebe, die andere Komponente ist die Zellmembran der Alge, die Schwermetalle wie ein Schwamm absorbieren kann.

Die solchermaßen gebundenen Giftstoffe können dann auch ausgeschieden werden. Chlorella bindet außer Quecksilber auch Cadmium, Blei, Nickel, Gold, Platin, Palladium (die vier letztgenannten werden in der Zahnheilkunde verwandt), sowie alle gängigen Umweltgifte wie Dioxin, Formaldehyd, Insektenschutzmittel etc. (Achtung: Spirulina Algen sind etwas anderes, sie sind zum Ausleiten nicht geeignet).Empfohlen werden nach Klinghardt      BETA REU-RELLA (früher Bio-Reurella ). Erhältlich in Apotheken.

Bei empfindlichem Darm wird möglicherweise eine andere Chlorella-Marke besser vertragen, bei www.ink.ag gibt es weitere Chlorellas, z.B. Heidelberger Chlorella oder INK-Chlorella.

4.) Bärlauch bindet mit seinen Schwefelgruppen die mobilisierten Schwermetalle besonders aus dem Bindegewebe. Es entstehen stabile Komplexe, wodurch eine Wiederaufnahme der Schwermetalle in andere Körpergewebe verhindert wird. Damit wird die bloße Umverteilung im Körper verhindert und die gesamte gebundene Menge ausgeschieden. Bärlauch gilt als natürliche Alternative zu DMPS ( etwa : Bärlauch Bioxera, Apotheke).

5.) Omega – 3 Fettsäuren,  empfehlenswert sind AMEU (Apotheke bzw.Online-Apotheke), weil qualitativ und bezügl. der Konzentration gut.

6.) DMPS ist ein schulmedizinisches Mittel, das intravenös infundiert  wird. Es wird bei schwerwiegenden Schadstoffbelastungen verwendet.  Es wandert wegen der Blut – Hirnschranke allerdings nicht ins Gehirn. Deshalb verwenden wir besser DMSA Infusionen, die eben zusätzlich die betroffenen Hirnareale mit erreichen. EDTA Infusionen nehmen wir bei eventuellen Unverträglichkeiten gegen DMSA.

7.)  Koriander mobilisiert Schwermetalle, insbesondere Quecksilber, aus ihren Depots im Nervengewebe. Die Anwendung von Koriander stellt nach Dr. Klinghardt neben DMSA die einzige bekannte Methode dar, Gehirn und Nervengewebe von Quecksilber zu entgiften. Nach Ausleiten von Quecksilber werden durch das Koriander auch alle anderen Schwermetalle mobilisiert, was sonst nicht möglich wäre.

Anwendung:

Die richtige Dosierung sollte jeweils individuell kinesiologisch ausgetestet werden. Als ganz grobe Anhaltspunkt gelten folgende Mengen:

  • Solidago: 3 x täglich 10-20 Tropfen
  • Hepanest: 3 x täglich 30 Tropfen
  • Chlorella Vulgaris: 3 x täglich 4 grüne Presslinge
  • Bärlauch:  Tabletten, Bioxera Bärlauch : 2×2 Tblt. täglich
  • Omega 3 Fettsäuren: 1-3 x täglich 2 Kapseln
  • Koriander: 3x tägl. 5 Tropfen,

Jede Entgiftungs-Therapie sollte grundsätzlich durch einen Therapeuten überwacht werden. Diese Mengen sind reine Durchschnittsangaben. Die Kombination der einzelnen Medikamente variiert im Einzelfall sehr stark.

Koriander soll erst genommen werden, wenn das Bindegewebe mit Bärlauch von Quecksilber befreit ist. Auch hier: unbedingt vorher austesten.

Ergänzende Hinweise:

:: Interessant ist die Tatsache, das auch Menschen, die nie eine Amalgam-Füllung hatten, schwer Quecksilber belastet sind, denn während der Schwangerschaft und Stillzeit werden etwa 60 % der Quecksilbermenge einer Mutter an das erstgeborene Kind weitergegeben.

:: Studien belegen, dass in den Gehirnen verstorbener Alzheimer-Patienten 4x soviel Quecksilber und 2x soviel Aluminium gefunden wurde, wie bei Patienten ohne Alzheimer. Auch Tumore enthalten fast immer mehr Quecksilber als ihre Umgebung.

:: Sie können bereits mit einer Schwermetallausleitung beginnen, wenn noch Amalgam-Füllungen vorhanden sind. Sinnvollerweise sollte aber im Laufe der Ausleitung eine Amalgam-Sanierung vorgenommen werden (Austausch gegen Composit-Füllungen. Besser sind allerdings Keramikfüllungen, da sie viel länger halten) .Composit 2-4 Jahre, Keramik bis 15 Jahre.

So wird nicht 2 x am Zahn gebohrt und noch mehr Substanz entfernt, außerdem wird nicht 2 x für den gleichen Zahn bezahlt). Ihr Therapeut nennt Ihnen gern einen Zahnarzt, der dies fachgerecht vornimmt.

:: Treten während der Ausleitung Müdigkeit, Kopfschmerzen und ähnliche Veränderungen auf, dann muss die Chlorella – Menge erhöht werden, denn dies bedeutet, dass mehr Schwermetalle mobilisiert wurden, als gebunden werden. Durch mehr Chlorella wird mehr Schwermetall gebunden, aber nicht zusätzlich mobilisiert.

Häufig gestellte Fragen:

Kann ich auch Spirulina Algen nehmen?

Nein, denn Spirulina Algen bewirken keine Ausleitung von Schwermetallen aus dem Gewebe, weil sie keine Schwermetalle an sich binden können. Die Ausleitung bewirken nur Chlorella vulgaris oder, falls diese Durchfall verursacht, auch Chlorella pyrenoidosa.

Allerdings gehen einige Therapeuten seit einiger Zeit dazu über, vor der eigentlichen Ausleitung mit Spirulina zu beginnen, „zum Aufbau“. Kann man machen, es schadet nicht. Aber bitte beachten: eine Ausleitung ist das noch nicht.

Kann ich auch mit  der Homöopathie ausleiten?

Homöopathische Mittel verschieben die Schwermetalle in die Zelle, daher sind nach einer homöopathischen Ausleitung keine Schwermetalle mehr im Blut oder Urin nachweisbar.

Das bedeutet jedoch nicht, dass keine Schwermetalle mehr im Körper sind. Das einzige Mittel mit dem Schwermetalle wieder aus dem intrazellulären Raum gelöst werden können, ist Korianderkraut (Cillandro), oder eben DMSA per Infusion.

 

Für alle weiteren Fragen: www.dr-lindauer.de oder senden Sie uns eine Email : info@dr-lindauer.de.

 

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