14 Punkte der Amalgamsanierung
1. Mit dem Patienten vorher die notwendigen Kosten festlegen und besprechen, wie es hinterher weitergeht. Teilzahlungsangebot.
2. Vorher die Risiken des Amalgamentfernens besprechen.
3. Den mitbeteiligten Arzt, Heilpraktiker/Therapeuten informieren.
4. Ausbohren mit rotem Winkelstück und Hartmetallbohrer, damit möglichst große Brocken entfernt werden und nicht zu viel Amalgamstaub entsteht.
5. Kofferdam zum Abdecken der Mundhöhle, damit kein Amalgam verschluckt wird.
6. Sauerstoff mit leichtem Überdruck mit einer weichen Nasensonde, damit der Quecksilber-haltige Amalgamreststaub nicht über die Nasenschleimhäute wieder eingeatmet wird.
7. Spezielle Schwermetallabsauger für den Absaugvorgang.
8. Nach dem Ausbohren Mund spülen mit Natrium-Thio-Sulfat (bindet Schwermetalle).
9. Anschließend Selen-Globuli einnehmen (bindet Schwermetalle).
10. Das Behandlungszimmer permanent gut belüften.
11. Einige Amalgamteilchen aufheben für die spätere Ausleitung durch Ihren Therapeuten.
12. Als Übergangsfüllung vorher ausgetestete Zemente oder Kunststoff einsetzen (nicht sofort die endgültige Versorgung wie Gold oder Keramik ).
13. Spezieller Nasen-Mundschutz für Helferin und Zahnarzt.
14. Eine spezifische individuelle Ausleitung planen, austesten und durchführen.
Dies gilt sinngemäß für alle Schwermetallentfernungen in der Praxis Dr. Lindauer