Amalgam und andere Metalle
Um es einmal klar und deutlich zu sagen:
Das Amalgam ist ein aus unterschiedlichen Metallspänen und Quecksilber bestehendes Metallgemenge. Es besteht aus Metallspänen von Silber, Kupfer, Zinn und Zink, sowie der Beimengung von ca. 52 % Quecksilber.
Die prozentuale Verteilung der Metallspäne variiert, der Anteil des Quecksilbers ist immer gleich.
Dass das Amalgam immer noch weitgehend unbedenklich deklariert wird, ist schlichtweg eine Unverschämtheit den Forschern und Wissenschaftlern gegenüber, die genau das Gegenteil längst bewiesen haben, und gegenüber den vielen Patienten, die daran erkrankt sind, und die Heilung erfahren durften, nachdem das Amalgam beseitigt und eine Ausleitungsbehandlung gemacht wurde. Die Expertenkommission der schwedischen Sozialbehörde (Socialstyresens Expertgrupp 1987) schreibt wörtlich: „Amalgam war und ist ein toxikologisch ungeeignetes Füllungsmaterial („Amalgam is a toxicologically unsuitable dental filling material“).
Im Kieler Amalgam-Gutachten von 1997, erstellt vom Institut für Toxikologie im Klinikum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, findet man alleine auf den Seiten 131-167 Literaturhinweise zur Schädlichkeit von Amalgam.
Es gibt hunderte (!) von Untersuchungen, die auf die Gefährlichkeit von Quecksilber in biologischen Systems hinweisen. Wer über einen Internet-Anschluss verfügt, wird schnell in den Bibliotheken amerikanischer Medizin-Fakultäten fündig und kann dort nachlesen.
Bereits 1928 (!) wies der bekannte Berliner Biochemiker Professor Dr. Stock auf die schädlichen Auswirkungen von Quecksilber -ohne Luftabzugsvorrichtung -bekommen hatte.
Interessant sind in diesem Zusammenhang auch die gesetzlichen Verordnungen, dass in der Windrichtung von Krematorien keine öffentliche Gebäude (Kindergärten, Krankenhaus, Verwaltung etc.) gebaut werden dürfen und dass wir Zahnärzte die herausgebohrten Amalgamfüllungen wegen des Quecksilbergehalts durch ein speziellen Gerät – den so genannten Amalgamabschneider – auffangen und dem Sondermüll zuführen müssen, um die Umwelt nicht zu belasten.
Gehört der Mensch dazu?
Aus der Homöopathie wissen wir, welche Wirkungsrichtungen das Quecksilber auf den Menschlichen Körper hat. Es wirkt auf das Blut, sämtliche Schleimhäute des Verdauungs- und Atemsystems. Aufgrund der entwicklungsgeschichtlichen Entstehung von allen Schleimhäuten des Menschen aus einer der drei Urschichten wirkt es damit auch auf die Schleimhäute der Gelenke. Ferner hat es Wirkungen auf die Haut, auf die Psyche und auf das zentrale Nervensystem.
Doch dies ist nur die Wirkungsrichtung eines der Inhaltsstoffe des Amalgams.
Für die anderen Metalle gibt es ebensolche Wirkungen auf den menschlichen Körper. Im nachfolgenden sind die einzelnen Wirkungsrichtungen verschiedener Inhaltsstoffe des Amalgams nach den Erkenntnissen bekannter Persönlichkeiten aus dem Medizinbereich und den Geisteswissenschaften aufgeführt:
• Silber: Psyche, Schleimhäute, Verdauung, Drüsen, Peripheres (außen liegend) und zentrales Nervensystem
• Kupfer: glatte Muskulatur (vor allem Verdauungssystem und Niere, Blase), zentrales und vegetatives Nervensystem, Psyche, innersekretorisce Drüsen, Rheuma und ähnliche Beschwerden
• Zink: System Niere und Blase, Haut, Gelenke, vegetatives Nervensystem
• Zinn: Bewegungsapparat, Gelenke, Psyche, Verdauungssysteme
Dadurch ist die Symptomvielfalt einer Amalgambelastung so groß, dass Befürworter des Amalgams auf dem Standpunkt stehen, wir in den Naturheilverfahren würden der Einfachheit halber ein großes Kontingent an Symptomen aufführen, nur um das „unschädliche“ Amalgam in Misskredit zu bringen.
Tatsächlich ist die Liste einer Amalgambelastung aber sehr lang, und nur der versierte Therapeut kann anhand der Symptome und der Beurteilung der Konstitution eines Patienten einen möglichen Zusammenhang erahnen, der dann durch unterschiedliche Testverfahren verifiziert werden kann.
Die „wissenschaftlichen“ Untersuchungen zeigen aber vor allem, dass Quecksilber – insbesondere in seiner Form als Quecksilberdampf – sich in die Nervenscheiden („Isolationskabel“ der Nervenstränge) einlagert und entlang dieser Nervenscheiden weiter voranschreitet. Dadurch wird die Funktion der betroffenen Nerven stark gestört, wenn nicht sogar aufgehoben.
Prof. Haley aus Kentucky USA konnte nachweisen, dass Quecksilber aus Amalgamfüllungen die synaptischen Kontaktzonen (Verbindungsstellen zwischen zwei Nerven) so immens stört, dass eine Informationsweitergabe von einem Nerv zum anderen blockiert wird.
Auffällig ist auch, dass die Indikationsbreite (Anwendungsempfehlungen) von Amalgam in den letzten Jahren zunehmend weiter eingeschränkt wurde, immer ein bisschen mehr.
War Amalgam am Anfang nur bei Schwangeren (sind Männer und Nicht-schwangere doch „minderwertig“?) untersagt, kamen im Laufe der Jahre Kinder – allerdings nur unter 6 Jahren (!) – und Nierenerkrankte hinzu.
Der größte deutsche Hersteller von Amalgam, die Firma Degussa, zog sich vor einigen Jahren komplett aus dieser –wie es heute so schön heißt – Marktbranche zurück, da damals bereits erste Schadensersatzklagen wegen Auswirkungen von Quecksilber aus Amalgam gegen den Konzern anhängig waren.
Es kam aber zu keinem Prozess, sondern die Firma Degussa konnte durch Zahlung eines Millionenbetrages zu Erforschung der Auswirkungen von Schwermetallen aus Füllungsmaterialien ein Urteil abwenden und einen Vergleich erreichen.
Die Gynäkologische Universitätklink in Heidelberg, die von Prof. Dr. Gerhard geleitet wird, verzeichnet in über 80 % der Fälle einen Erfolg bei der Behandlung von bis dato erfolglosem Kinderwunsch von Ehepaaren, indem sie bei beiden Partnern eventuell vorhandene Amalgamfüllungen entfernen lässt. Außerdem macht sie mit den Patienten eine so genannte Ausleitungsbehandlung, und siehe da mit 80 % igem Erfolg!
Wahrscheinlich reiner „Zufall“ werden die Amalgambefürworter sagen.
Der Gerichtsmediziner Prof. Drasch von der Universität in München fand einen Zusammenhang zwischen der Anzahl der Amalgamfüllungen von Müttern und der Quecksilberbelastung in den Organen von Babys. Hat eine Mutter viele Amalgamfüllungen, so ist die Menge von Quecksilber in den Organen des Babys sehr hoch. Sind keine Amalgamfüllungen da, findet man auch keine Belastung. Das bedeutet, dass Quecksilber in der Lage ist, den „Filter“ der Gebärmutter zu passieren und nicht abgefangen wird.
Mein Rat:
Eine Amalgamsanierung niemals während der Schwangerschaft oder der Stillperiode vornehmen lassen. Achten Sie auch darauf, dass keine neue Amalgamfüllung während der Schwangerschaft gelegt wird, wenn beispielsweise eine Füllung während dieser Zeit verloren geht. Benutzen se außerdem keine fluorhaltige Zahnpasta, wenn sie noch Amalgamfüllungen im Mund haben (natürlich sollten Sie am Besten niemals fluorhaltige Zahnpasta benutzen!).
Nach meiner Meinung sind es die politischen und volkswirtschaftlichen Auswirkungen, die ein generelles Amalgamverbot verhindern. Aber es traut sich keiner zu sagen, dass es ungesund ist und dass dafür (für den Austausch der Amalgamfüllungen) kein Geld da ist. Aber die vielen Einschränkungen im Gesundheitswesen, die ständig erweitert werden, spsprechen für sich.
Gesundheitsschäden durch Schwermetalle
Eine Auswahl möglicher Gesundheitsschäden durch Schwermetalle
Aluminium
Demenz, Parkinsonismus, Enzephalopathie mit Gedächtnis-, Konzentrations- und Bewegungsstörungen, chronischer Husten, Lungenfibrose, Depressive Verstimmung, Müdigkeit, Dermatitis, Reduzierte Phospataufnahme mit Knochenwachstumsstörungen bei Kindern, Osteomalazie, Lungenkrebs, Blasenkrebs, Lymphdrüsenkrebs, Tumoren des blutbildenden Systems.
Arsen
Periphere Nervenschädigung mit Schwäche, Taubheit, Parästhesien, organische Psychosen mit Schläfrigkeit, Verwirrtheit, Stupor, Delir, Schizophrenie, Wässrige Durchfälle, Krämpfe, starke Schmerzen, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Kapillarschädigung, Kreislaufschock, Kopfschmerzen, Verwirrung, Halluzination, epileptische Anfälle, Koma, schwere Reizung von Nase, Kehlkopf, Bronchien, Zerstörung der Nasenscheidewand, Zerstörung der roten Blutkörperchen (Hölmolyse), Anämie, Leukopenie, Bindehautentzündung, Krebserkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Sehnervenatrophie, Toxische Leberschädigung, Hyperkeratosen(Schuppenbildung) an Händen und Füßen, weiße Streifenbildung an Fingernägeln, fruchtschädigend, erbgutschädigend.
Blei
Anämie, Bluthochdruck mit Folgeschäden an Herz und Gehirn, verminderte Nierenfunktion ( glomeruläre Funktionsrate), Osteroporose, Karies, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Reduzierung der Schilddrüsenhormone (TSH;T3,T4) und Geschlechtshormone (Testosteron, FSH, LH, Abnahme des Vitamin D Spiegels, Verringerung der Immunglobuline IgM und IgG: verstärkte Allergiebereitschaft, Unfruchtbarkeit, Fehlgeburten, Schädigung der Hoden und der Spermien, Prostatahyperplasie, Depressionen bis hin zum Selbstmord ( auch bei Jugendlichen!), Teilleistungsschwächen, Aufmerksamkeitstörungen, Gedächtnisstörungen, v.a. Schwierigkeit Neues zu lernen, Erschöpfungszustände, Verwirrtheit, Unruhe, Aggressionen, Psychosen, Halluzinationen, periphere Polyneuropathie, erhöhten Sterblichkeit durch Krebs, chronische Nierenschädigung, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Gehirndurchblutungsstörungen.
Cadmium
Osteroporose, Osteomalazie, Knochenbrüche, Niereninsuffizienz, Durchfälle, Funktionsstörungen der Bauchspeicheldrüse, Anämie, trockene Nasen – und Rachenschleimhäute, Cadmiumschnupfen, Schädigung und Verlust des Riechvermögens, Husten, Lungenentzündung, Lungenödem, Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Krebserregend: Lungentumore, (Prostatarkrebs?) Bluthochdruck.
Nickel
Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Beeinträchtigung der Zellreparatur, Allergische Reaktionen, Handekzem, Krebs,, (allergische) Bronchitis, reduzierte Lungenfunktion, Lungenkrebs, erbgutschädigend an weißen Blutkörperchen und Magenschleimhautzellen.
Palladium
Allergien, Herzrhythmusstörungen, Depressionen, Migräne, Knochen- und Muskelschmerzen, Beschwerden in Verdauungstrakt, Mundtrockenheit, Zungenbrennen, Übelkeit und Schluckbeschwerden, Schlafstörungen.
Titan
Allergie, Lungenschädigung.
Organisches Zinn
Hirnödem mit Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Sehstörungen, Krampfanfälle, Vergesslichkeit, Müdigkeit, Desinteresse, Kopfschmerzen, Schlafstörungen.
Natürlich bekommt man Angst, wenn man diese Zeilen liest. Denn alle diese Metalle kommen ja um uns und in uns vor. (Blei im Wasserrohr, Autokatalysatoren und Palladium, Palladium im billigen Zahnmetallen, Titan in Zahnimplantaten und Gelenksimplantaten, Nickel im Schmuck, Cadmium in Farben, Aluminium in Pfannen und Töpfen usw.)
Doch auch hier gilt: Die Dosis macht das Gift! Nur, je weniger wir davon um und in uns hätten, desto besser wäre es sicher. Und wichtig: Bei all den aufgezählten Gesundheitsschäden muss man auch an Belastungen aus diesen Metallen denken und eventuell seinen Arzt auch darauf hinweisen, aber man muss alle beschriebenen Veränderungen keineswegs selber haben!
Zur Analyse kann man direkt zu einem Umweltmediziner gehen, der im Blut und Gewebe einen eindeutigen Nachweis über Belastungen führen kann.
In Hamburg etwa Dr. Fenner, der als Laborarzt und Umweltmediziner diese Untersuchungen durchführt. ( Leider nicht ganz preiswert ).
Zahnärzte können im Blut, Speichel und Urin ebenfalls Nachweise führen. Etwa über Quecksilber und andere Amalgambestandteile. ( Auch nicht ganz billig ). Danach hat man jedoch gute Entscheidungsgrundlagen, um sich mit dem leidigen Thema seiner Amalgamfüllungen zu befassen. Oder besser, man spart gleich das Geld und investiert in gute Keramikinlays und eine vernünftige Schwermetallausleitung.