Amalgamentfernung in Hamburg

Fachgerechte Amalgamsanierung vom Arzt und Zahnarzt Dr. Lindauer

  • Sie sind hier: 
  • Home
  • Verringerung der Quecksilber Belastung - Amalgamentfernung in Hamburg

Verringerung der Quecksilber Belastung

Internationale Vereinbarung für die Verringerung der Quecksilber Belastung

Die Belastung mit Quecksilber hat in letzten Jahrzehnten extrem zugenommen. Deshalb haben mehr als 140 Staaten eine sogenannte Quecksilber-Konvention verabschiedet.

Quecksilber soll das Nervensystem, die Lunge und den Magen- Darmtrakt schädigen mit folgenden Vergiftungssymptomen:

  • Sehbehinderungen
  • Kopfschmerzen
  • Gedächtnisverlust
  • Diverse Nervenleiden

Heute wird Quecksilber in hoher Konzentration für die Gewinnung von Gold in Bergbaubetrieben in Entwicklungsländer eingesetzt. Die Arbeiter in diesen Bergwerken sind hochgefährdet und zeigen die typischen Vergiftungssymptome.

Man weiß, dass viele industrielle Prozesse, etwa die Verbrennung von Kohle und auch die Verbrennung von häuslichen und gemischten industriellen Abfällen unverhältnismäßig hohe Mengen an Quecksilber freisetzt. Das ist übrigens auch ein Problem der Mullverbrennungsanlagen  in und um Hamburg.

Deshalb sieht die überstaatliche Vereinbarung vor, dass neue Kohlekraftwerke und Müllverbrennungsanlagen entsprechende Schutzmaßnahmen ergreifen müssen. Ältere Kohlekraftwerke brauchen allerdings nicht nachgerüstet zu werden.

Auch ist vereinbart, dass Quecksilber bis zum Jahr 2020 in Batterien, Elektronikbauteilen, Seife und weiteren Kosmetika sowie in medizinischen Geräten wie Thermometern verboten werden soll. Selbst in Zahnfüllungen soll Quecksilber sehr massiv eingeschränkt werden!

Wenn mehr als 50 Nationen diesem Abkommen beitreten, tritt es in Kraft! Von diesem Zeitpunkt an dürfen keine neuen Quecksilberbergwerke mehr erschlossen werden.

 

Quelle: Hamburger Abendblatt – 22.01.2013